Romanischer baustil. Mittelalterliche Stadt: Baustil der Romanik

Mittelalterliche Stadt: Baustil der Romanik

Romanischer baustil

Die dreieckigen Kappen zerlegte man nochmals in drei Teile, setzte in den Schwerpunkt den Schlusstein und liess zu ihm von allen drei Ecken sich Rippen hinaufwölben. Sie entstand um 1140 in Frankreich in der Gegend von Paris. Auerbachs Dorfgeschichten sind schon bei Erscheinen ein großer Erfolg und finden zahlreiche Nachahmungen. Jahrhunderts seine reichste und edelste Blüte entfaltet und gegen Ende dieses und im ersten Viertel des 13. Vorerst hatte jenes exzentrische Streben nach Vertikalismus nicht überall die Oberhand gewonnen.

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Architektur der Romanik

Romanischer baustil

Die grosse durch drei gleich hohe Schiffe entstandene Fläche des zu überdachenden Raumesbedingte aber zugleich jene gewaltigen Dächer, die trotz allen angewandten Dekorationsmitteln, trotz des Auflösens in farbigem Schmuck dem Bau ein für allemal ein schwerfälliges Gepräge aufdrückten. Wir haben schon betont, dass die Mauermassen des romanischen Stiles, der dieselben nur mit kleinen unbedeutenden durchbrach, nach und nach verschwanden und sich auf die Pfeiler konzentrierten, so dass die letzteren zwischen sich ein freies, durch keinen Gewölbedruck belastetes Feld einschlossen, in dem sich die Dekoration nun in ihren lieblichsten Formen tummeln konnte. In Frankreich hatten eine Reihe von günstigen Umständen zusammengewirkt, um dem Lande seit dem Beginn des 13. Feste Schultraditionen entsprangen daraus und knüpften ihre Verbindungen von zu. Ihren Namen bekam die Romanik erst im Jahr 1824 von dem französischen Archäologen de Caumont verliehen.

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Romanische Schätze

Romanischer baustil

Das Langhaus wurde stets nur dreischiffig angelegt und ungewöhnlich in die Länge gezogen. An den Säulenkapitellen dienten die figürlichen Darstellungen nicht vordergründig der Kunst, vielmehr erhielten Gott und die Welt ein Abbild in den Reliefs der Abschlusssteine. Oft findet man auch selbst halbierte Radfenster, in Fächerform und noch andere auffallende Bildungen. Querschiff eingelegt, welches in gleicher Höhe und Breite wie das Hauptschiff die Seitenschiffe durchschnitt und oft noch über dieselben vorsprang. Sehr viele größere Kirchenbauten in der Zeit der Romanik wurden von der Bauform her als Basiliken gebaut - nur einige davon waren Sitz eines Bischofs - also Dome. Wimperge vom Kölner Dom Kunsthist. Das Querschiff ist nach Vorlage des rheinischen Übergangsstiles im Polygon abgeschlossen, die ganze Anlage noch äusserst ruhig, einfach und schlicht, aber von grossem der Auffassung zeugend.

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Die Stadt im Mittelalter: Romanischer Baustil

Romanischer baustil

Die Bedeckung der Räume erfolgte vorerst, mit Ausnahme der Krypta, beinahe ausschliesslich mit einer flachen Holzdecke, entsprechend derjenigen der altchristlichen Basiliken; allein die tragenden Glieder erfahren doch schon vor Einführung des Gewölbebaues eine durchgreifende Veränderung, vor allem die Stützen, welche die auf Arkaden ruhende Oberwand des Mittelschiffes tragen. Das Gepräge des Übergangsstiles zeigt St. Einmal versuchte man es, das überlieferte korinthische Kapitäl frei nachzubilden, Fig. Eine seltene Sonderform der romanischen Sakralarchitektur stellen allerdings die norddeutschen Backsteinbauten dar, wobei bis heute nicht geklärt ist, auf welchem Wege der Backsteinbau nach Norddeutschland gelangte. Erkennbar sind die Baustile der Romanik und Gotik besonders am Beispiel der Kirchen. Eine mittelalterliche Stadt war Zentrum ganzer Regionen.

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Romanische Baukunst

Romanischer baustil

Die Arbeit wurde zum Gottesdienste. Auch die einfachste Art des Chorschlusses fehlte nicht, die gerade Linie, wobei die sich ergebende breite Hinterwand zur glanzvollen Entwickelung von Fensterarchitekturen willkommenen Anlass bot vgl. Die altchristlichen Bauten kannten nur den freistehenden Glockenturm, den die Italiener als Campanile beibehielten. Oben schliesst die Westfaçade entweder mit dem Giebel, der durch das Dach des Mittelschiffes bedingt ist, oder es legt sich ein hochaufragender Querbau als Verbindung zwischen die Türme. Die Krypta diente als Bestattungsstätte salischer und staufischer Kaiser.

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Romanik

Romanischer baustil

Die Portale behalten im wesentlichen die reiche Gestalt der romanischen Epoche; indessen tritt auch hier an Stelle des Rundbogens der Spitzbogen oder der Dreiblatt- oder Kleeblattbogen, wobei die Bogenlinie gebrochen und aus drei Kreisteilen zusammengesetzt wird. Daher legte die mittelalterliche Stadt nur die Grundlagen für gleiche Rechte für alle. Romanische Architektur und Baustilkunde Die Architektur der Romanik war der erste monumentale Baustil seit der Antike. In hingegen findet man immer noch eine Fülle von romanischer Architektur. Wohl in bezug auf keinen Stil hat die Frage nach seiner Entstehung so viele Streitigkeiten herbeigeführt, wie beim gotischen. Falls Sie momentan mehr an der praktischen Anwendung von Stilen und Stilkunde-Kenntnissen interessiert sind, weil Sie ein eigenes Projekt gestalten möchten, falls Sie kompetente Hilfe beim Bauen, Einrichten und Ausstatten brauchen, dann finden Sie hier Autorin: M. Waren mehr als zwei Seitenschiffe vorhanden, so sprengte man die Strebebogen entweder in kühner Spannung über beide Schiffe hinweg, oder aber man führte auf den die Seitenschiffe trennenden Pfeilern Türmchen auf, welche den weitgespannten Strebebogen durchschnitten und denselben so in zwei selbständige Teile zerlegten.

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